Bauakustik-Lexikon

 

A-Bewertung

 

 

Frequenzabhängige, dem Lautstärkeempfinden des menschlichen Gehör angepasste Bewertung des Schalldruckpegels. Einheit: dB(A)

 

Absorber

 

Bauteil, das Schallenergie in Wärmeenergie umwandelt. (Schall schluckt)

 

Akustik

 

Ausbreitung von Schall / Klang eines Raumes

 

Anforderungen

 

Die „Mindestanforderungen“ sind in der DIN 4109 geregelt, außerdem sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.

 

Armaturengeräusche

 

Geräusche aus Armaturen und Geräte der Wasserinstallationen

 

Außenlärm

 

Lärm durch Straßenverkehr, Schienenverkehr, Wasserverkehr, Luftverkehr, Gewerbeanlagen und Industrieanlagen.

 

Bau-Schalldämm-Maß

 

Wert des trennenden Bauteils inkl. aller flankierenden Bauteile. (R´w)

 

Bergersches Massengesetz

 

Bei einschaligen Bauteilen steigt das Schalldämm-Maß mit der Masse und der Frequenz.

 

Bezugskurve

 

Mit der Bezugskurve wird die frequenzabhängige Schalldämmkurve verglichen und somit das Schalldämm-Maß gebildet.

 

Dämmung

 

Behinderung der Ausbreitung von Lärm durch feste Baustoffe.

 

Dämpfung

 

Absorption des Lärms. Umwandlung in Wärmeenergie.

 

DEGA

 

Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.

 

Dezibel (dB)

 

Lautstärke (Einheit)

 

Direktschall

 

Schall der beim Hörer als erstes eintrifft. (ohne Reflexionen)

 

erhöhter Schallschutz

 

Empfehlungen für erhöhten Schallschutz sind zu finden in:

–       DIN 4109 Bbl. 2

–       VDI 4100

–       DEGA Empfehlung 103

 

Flankierende Bauteile

 

Angrenzende Bauteile, üblicherweise Schallübertragung durch angrenzende Wände, Böden und Decken.

 

Frequenz

 

Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Je Tiefer die Frequenz, desto tiefer der Ton. Je größer die Frequenz, desto höher der Ton.

 

Geräusch

 

Überlagerung vieler Töne.

 

Hall

 

Reflexion von Schall (Nachhall)

 

Haustrennwand

 

Wände zwischen Reihenhäusern, meist massiv und zweischalig mit durchgehender Trennfuge.

 

Hertz (Hz)

 

Anzahl der Schwingungen pro Sekunde (Einheit der Frequenz)

 

Holzbalkendecke

 

Decke mit tragenden Bauteilen aus Holz.

 

Hörbereich

 

Frequenzbereich der vom menschlichen Gehör wahrgenommen wird. (ca. 16 bis 16.000 Hz)

 

Hörschwelle

 

Lautsterke bei der wir Geräusche gerade noch wahrnehmen können.

 

Immission

 

Einwirkung von Störfaktoren

 

Klang

 

Überlagerung unterschiedlicher Frequenzen

 

Koinzidenzfrequenz

 

Verschlechterung gegenüber den (Rechen-) Werten nach dem Massengesetz. Deutliche Erhöhung der Schalldurchgängigkeit.

 

Körperschall

 

Schall der sich über feste Stoffe ausbreitet.

 

Luftschall

 

Schall der sich über die Luft ausbreitet.

 

Nachhallzeit

 

Zeit in der die Lautstärke nach Abschalten einer Schallquelle 60 dB abnimmt.

 

Resonanzfrequenz

 

Frequenz, bei der zwei durch eine Feder (z.B. Luft) verbundenen Massen mit höchster Amplitude gegeneinander schwingen.

 

Schallbrücken

 

Schwachstelle, meist durch direkte Verbindung von Bauteilen.

 

Schalldämm-Maß

 

Logarithmisches Maß beschreibt den Schall-Dämmwert der Wand. (Rw)

 

Schallquelle

 

Körper der Schall aussendet.

 

Schallschutzausweis

 

Basiert auf der DEGA-Empfehlung 103. Ähnlich Energieausweis.

 

Schallschutzklassen

 

Fenster und Türen sind nach VDI 2719 in 3 verschiedene Schallschutzklassen eingeteilt.

 

Schallschutzstufe

 

Nach VDI 4100 gibt es 3 Schallschutzstufen für erhöhte Anforderungen.

 

TA-Lärm

 

Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm

 

Ton

 

Eine einzige Frequenz

 

Trittschall

 

Schall der durch Gehen oder Bewegung auf dem Fußboden entsteht.

 

Vorsatzschale

 

Schale (Bauteil) das vor einem bestehenden Bauteil montiert wird.